Weltweit agierende Spezialfirma

Hochinteressant war für die SPD-Kreistagsfraktion der Besuch der Fa. Excelsius in Lohr.

26. November 2015

Zugegeben, wahrscheinlich kennen die wenigsten Bewohner im Landkreis die Firma Excelsius in Lohr. Dabei verbirgt sich hinter diesem Unternehmen ein weltweit agierendes Service-Unternehmen in der Glasindustrie. Von der Leistungsfähigkeit des global Players informierte sich die SPD-Kreistagsfraktion bei einem Besuch im Industriegebiet in Lohr. Geschäftsführer Frank Schwarzenau nahm sich viel Zeit die Firma zu präsentieren und stand bei einer Führung Rede und Antwort.

Die Firma mit ihren rund 40 Mitarbeitern bietet professionellen Service im Bereich Austrocknung von Feuerfestauskleidungen und Aufheizung von Industrieöfen. Stolz erläuterte Frank Schwarzenau den Gästen, jährlich Aufträge aus allen fünf Kontinenten zu erhalten. In Deutschland gibt es keinen nennenswerten Mitbewerber mehr. Fraktionsvorsitzender Franz Wolf zeigte sich überrascht von der hohen logistischen Leistung, die notwendig ist, die weltweit arbeitenden Teams erfolgreich einzusetzen.

MdB Bernd Rützel sprach das Thema Mindestlohn an. Frank Schwarzenau betonte, dass dieser in seiner Branche keine Rolle spielt. Hier sind in erster Linie nur hochqualifizierte Facharbeiter im Einsatz. Kreisvorsitzender Harald Schneider erkundigte sich nach der Auftragslage, die der Geschäftsführer mit sehr zufriedenstellend bezeichnete, selbst das Embargo gegen Russland beeinträchtigt den Umsatz kaum.

Der Haupteinsatzbereich der Firma liegt zu 60 bis 65 Prozent in der Glas-, aber auch zum hohen Prozentsatz in der Zement-, Stahl-, und Kraftwerkindustrie. Heidi Wright fragte nach, ob Excelsius auch eine eigene Ausbildung anbietet. Dies wurde von Frank Schwarzenau verneint. Die Firma stellt vorwiegend ausgebildete Mechatroniker ein, die dann firmenintern beschult werden und dann in die Teams integriert werden können.

Ziel von Excelsius ist es, die Arbeiten an den Schmelzöfen gründlich und zuverlässig zu erledigen. Jeder Tag Produktionsausfall kostet den Kunden viel Geld. Bei großen Anlagen arbeiten manchmal auch mehrere Teams Hand in Hand.

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