Turnusmäßige Neuwahlen der Vorstandschaft der SPD Main-Spessart sowie Antragsberatungen und inhaltliche Aussprache zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen bestimmten den Kreisparteitag der SPD Main-Spessart am vergangenen Wochenende.
Mit jeweils 100% wurden die Kreisvorsitzenden Pamela Nembach und Marc Nötscher in ihren Ämtern bestätigt. Bestätigt wurden auch die Stellvertreter sowie Schriftführerin Eva-Maria Brandtstädter in ihren Ämtern. Bei den Beisitzenden gab es einige Wechsel. Die aktuelle Vorstandschaft kann man hier einsehen: UNSERE VORSTANDSCHAFT
An der Stelle herzlichen Dank allen die jahrelang in der Kreisvorstandschaft mitgearbeitet haben, wie Marianne Kuhn aus Karlstadt, die über 20 Jahre lang als Kassiererin aktiv war.
Nach einleitenden Worten von Nembach und Nötscher nahm unser Bundestagsabgeordneter Bernd Rützel in einer kämpferischen und leidenschaftlichen Rede zu allen aktuellen politischen Themen Stellung: Von Sachsen-Anhalt über die Transformation unserer Wirtschaft und der Stärkung unserer Betriebsräte bis zur Rente. Bernd machte deutlich, dass wir zusammenstehen - füreinander, für alle Menschen im Land, für unsere Demokratie und gegen den zunehmenden Rechtsruck in unserer Gesellschaft.
Während den Wahlgängen wurden vier Anträge an die SPD-Landtagsfraktion beraten und anschließend einstimmig befürwortet. Inhalt war 1. die Aufhebung des Verbots der kommunalen Bettensteuer, 2. die volle Wiederherstellung und Erhöhung der Haushaltsmittel für Integrations- und Sprachkurse, 3. die hälftige Defizitübernahme für Krankenhäuser durch Bund und Freistaat sowie 4. die Beschränkung der sachgrundlosen Befristungen bei Arbeitsverträgen auf höchstens zwei Jahre.
In ihrem Schlusswort appellierte Nembach an die Delegierten in dieser herausfordernden Zeit zusammen zu stehen, und gerade zu rücken was aktuell in ein schlechtes Licht gezogen wird: „Wir leben in einem fantastischen Land – in einem Land, in dem man sich frei äußern kann, in dem man wählen kann und in dem Kinder kostenlos in die Schule gehen können. Stellt es richtig, wenn jemand meint, dieses Land schlechtreden zu müssen.“ Ein Appell, der also an uns alle gerichtet ist.
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